DAVID ZIEGLER

Museum für Naturkunde Berlin,

Freischaffender Künstler

David Ziegler ist Projektleiter des Wissenschaftsvarietés Glitzern & Denken und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Experimentierfeld des Museums für Naturkunde Berlin. Dort forscht und wirkt er an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Underground-Kultur. Zuvor unterstützte er durch Citizen Science die aktive Beteiligung von Bürger*innen an der Wissenschaft und war in der Nachhaltigkeitskommunikation tätig. Als freischaffender Künstler und Musiker widmet er sich v.a. der Konzept-Kunst in fiktionalen Welten und sozialpolitischen Themen.
 

Warum Children of Doom? Ich finde postapokalyptische Fiktion in vielerlei Hinsicht äußerst faszinierend, das Genre hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. In Filmen, Computerspielen und Live-Action-Rollenspielen (LARPs) herrschen teilweise spaßig-naive Vorstellungen vom Untergang der Welt vor. Die Verbindung dieses „Fun-Faktors" mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über die realen Bedrohungen für unsere Welt macht den besonderen Reiz von Children of Doom aus und schafft den Raum, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Jörg Weiss

con gressa GmbH,

Wissenschaftskommunikator

Jörg Weiss ist ein zum Wissenschaftskommunikator gewordener Molekulargenetiker. Er hat Biologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert. Nach Forschungsaufenthalten in Schottland und Kanada, arbeitete er als Kommunikationsmanager für die Initiative "Wissenschaft im Dialog". Anschließend erwarb er einen Master in Wissenschaftsmarketing und -kommunikation an der TU Berlin. Seit 2015 ist er Co-Direktor von con gressa, einer Wissenschaftsveranstaltungsagentur in Berlin.

Für mich ist das Children of Doom Festival eine spannende und innovative Spielwiese für unkonventionelle Ansätze zur öffentlichen Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technik.

Dr. Claudia Englbrecht

BIO Deutschland e.V.,

Managerin Öffentlichkeitsarbeit

Claudia Englbrecht ist Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes der Deutschen Biotechnologie-Industrie BIO Deutschland. In ihrer Funktion ist sie auch für das Programm der größten deutschen Biotech-Veranstaltung, der Deutschen Biotechnologietage, verantwortlich. Nach ihrer Promotion in molekularer Evolution arbeitete sie für das American Museum of Natural History in New York. Im Anschluss an ihre Arbeit in der Bioinformatik am Helmholtz-Zentrum München lehrte sie als Gastprofessorin an der Old Dominion University in Norfolk, USA. Bevor sie zu BIO Deutschland kam, unterstützte sie die Kommunikationsabteilung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) in Berlin.